Die Idee
Wien als Schauplatz, Schmäh als Spielmechanik
Am 19. November 2026 schaut ein großer Teil der Welt auf den Start eines Videospiels, in dem man eine Stadt mit dem Auto erobert. Wir schauen auf Wien. Hier erobert man nichts, hier wartet man auf die Bim, kriegt vom Ober einen Blick, der fünf Sterne wert ist, und verhandelt am Würstelstand über Buckl und Krokodil.
Wiener Schmäh City nimmt die Bildsprache dieser Spiele, die Ladebildschirme mit ihren satten Farben und dicken Konturen, und legt sie über die Stadt, wie sie wirklich ist. Nicht Sportwagen, sondern Fiaker. Nicht Fahndungssterne, sondern Strafzettel vom Parksheriff. Nicht Waffenrad, sondern Eitrige, Buckl und ein 16er Blech.
Die Serie ist ein Eigenprojekt von Dreamland, einem Wiener Studio für Markenauftritte und Bildwelten. Sie zeigt, wie eine durchgehende Art Direction über dreißig Motive und mittlerweile einunddreißig Clips trägt.
Das Prinzip
Szene aus dem Modell, Schrift aus der Schriftdatei
Lesbare Schrift kommt nicht aus einem Bildmodell. Jede Szene wird deshalb ohne ein einziges Wort erzeugt, und die Pointe kommt lokal darauf: Straßentafel, Fahndungsleiste, Missionstitel. Zieh den Regler, um beide Zustände zu vergleichen.

01
Szene, stumm
Ein Bildmodell, ein fester Startwert, eine einzige Lichtklausel für alle Motive: Himmel von Magenta nach Orange, Gesichter von vorne angeleuchtet. Jede Fläche im Bild bleibt leer.
02
Symbole
Ein Bogen mit sechs Symbolen: Strafzettel, Stern, Dose, Wurst, Melone, Besen. Einmal freigestellt, danach in jeder Montage wiederverwendbar.
03
Oberfläche
Straßentafel im Wiener Blau mit der Bezirksnummer vorn, Fahndungsleiste, Missionstitel, Tipp-Box, Auswahlrad. Lokal gesetzt mit echten Schriftdateien, jederzeit änderbar.
04
Bewegung und Stimme
Die stumme Szene geht ins Videomodell, die Figuren sprechen ihren Satz auf Wienerisch, und die Oberfläche kommt danach als ruhige Ebene darüber. So bleibt jede Schrift scharf.
Die Serie
Neunzehn Missionen
Jedes Motiv ist 9:16 und trägt dieselbe Dämmerung. Ein Klick öffnet das Motiv groß, dort lässt sich die Oberfläche wegschalten und die stumme Szene darunter ansehen.
In Bewegung
Zwanzig Clips, siebzehn davon reden
Acht Sekunden je Clip. Die Figuren sprechen ihren Satz selbst, die Oberfläche blendet erst nach dem Satz ein. Ton ist beim Start aus, ein Klick auf den Lautsprecher schaltet ihn ein.
Clip in Arbeit
Wer spuit?
Drei Stimmen, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Sperrstund is!
Mit Sprechtext, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Heast, a Fiaker!
Mit Sprechtext, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Grant-Level 5
Mit Sprechtext, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Der is daham
Zwei Stimmen, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Wos derf's sein?
Menü am Würstelstand, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Ausg'steckt is!
Mit Sprechtext, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Altbauscharm
Mit Sprechtext, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Tieferleg'n geht ned
Mit Sprechtext, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Kennst mi ned?
Mit Sprechtext, Ton einschalten
Clip in Arbeit
A schene Leich
Mit Sprechtext, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Geht's a bissl schneller?
Radfahrer und Fiakerfahrer, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Sparsam warn's scho immer
Stimme aus dem Off
Clip in Arbeit
Endlich a gscheiter Sender
Radio und Taxler
Clip in Arbeit
Schimmel, wos sonst
Mit Sprechtext, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Mia ham zua!
Stimme hinter der Tür
Clip in Arbeit
Karottenballett
Ohne Worte
Clip in Arbeit
Da Ball-Coup
Ohne Worte
Clip in Arbeit
Da Coup im Tröpferlbad
Ohne Worte
Clip in Arbeit
A PS reicht
Level 1: Innere Stadt, Ton einschalten
Spielkarte
Die Stadt als Level
Wienkarte aus den Bezirksgrenzen der Stadt Wien (data.wien.gv.at, CC BY 4.0). Level-Karte: Watabou's City Generator.
Jede Spielwelt hat eine Karte, also hat Wien auch eine. Die Bezirksgrenzen stammen aus den offenen Daten der Stadt, die sieben Einsätze aus der Serie. Tipp auf einen Punkt, dann läuft der Clip dazu, mit Ton.
Der 1. Bezirk hat eine eigene Level-Karte. Häuser und Gassen sind erfunden, Kern, Ring und Donaukanal erinnern an die Innere Stadt. Ende 1857 ordnete der Kaiser an, die Stadtmauer zu schleifen, an ihrer Stelle liegt heute die Ringstraße. Auf der Karte steht sie noch, golden.
Der Anfang
Wo alles angefangen hat
Die ersten elf Motive, mit denen der Stil festgelegt wurde, im selben Dämmerungslicht wie die Missionen. Der Naschmarkt liegt im 6. Bezirk und wird damit zur Folge 6. Dazu das Original mit dem 16er Blech: Wurst quer geschnitten, Buckl, Krokodil, Kren und scharfer Senf, wie es sich gehört. Seit Herbst reden auch sie: elf Clips, jeder mit einem Satz auf Wienerisch.

Naschmarkt
Standler an der Kiste, die rote Bim fährt vorbei.
Folge 6 · 6. Bezirk
Schwedenplatz
Vier Uhr früh, nasser Asphalt, Moped geparkt.
Donaukanal
Kaffeehaus
Der Ober mit dem Silbertablett, Marmortische.
Innere Stadt
Prater
Skater unterm Riesenrad, die Lichter gehen an.
2. Bezirk
Fiaker
Melone auf, Zügel in der Hand, Barock dahinter.
Innere Stadt
Donaukanal
Graffiti, Beton, die Brücke im Rücken.
Ufer
Gemeindebau
Wäsche im Hof, Fenster in Reih und Glied.
Hof
Stephansplatz
Geiger im Regen, die Turmspitze abgeschnitten.
1. Bezirk
Würstelstand
Nachtschicht, Dampf und nackte Glühbirnen.
Nacht
U-Bahn
Allein am Bahnsteig, Kopfhörer auf.
Station
Käsekrainer
Quer geschnitten, mit Zahnstocher, wie es sich gehört.
Würstelstand
16er Blech
Das volle Menü mit Buckl, Krokodil und Dose aus Ottakring.
UnikatClip in Arbeit
Da Schmäh is gratis
Folge 6, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Na servas
Letzte U-Bahn weg, Ton einschalten
Clip in Arbeit
I kumm glei
Glei haaßt irgendwann, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Nur wann's gratis is
Riesenrad, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Bremsen tuat er, wann er wü
1 PS, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Mei Revier
Seit da Volksschul, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Da Huber vom Dritten
Die Nachbarin sieht alles, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Fia de Tauben
Regen am Stephansplatz, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Kummt sofort
A Eitrige mit an Buckl, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Scho wieda ausg'fall'n
Grant steigt, Ton einschalten
Clip in Arbeit
Des is Kultur
Ka Wurst, Ton einschalten
Making-of
Vier Tage, eine Stadt, eine Handschrift
Die Rechenzeit für alle Bilder und Clips hat weniger gekostet als ein Kinoticket. Der Rest ist Art Direction, Wiener Sachkunde und die Disziplin, drei Regeln nie zu brechen.
Ein Startwert, ein Licht
Derselbe Startwert und dieselbe Lichtklausel für alle dreißig Motive. Ohne diese Schalter fällt eine Serie in dreißig Einzelbilder auseinander.
Schrift kommt von uns
Jede Fläche im Bild bleibt leer. Alles Lesbare wird lokal gesetzt, inklusive Straßentafel im Wiener Blau mit der Bezirksnummer vorn. Kein erfundener Buchstabe.
Sachkunde zählt
Der Käsekrainer wird quer geschnitten, das Buckl ist das Scherzl, der Senf ist scharf, die U6 ist ockerbraun. Wer das falsch zeichnet, verliert genau das Publikum, für das die Serie gemacht ist.
Eigene Welt
Eigene Wortmarke, eigene Bilder, eigene Oberfläche, eigene Sprechtexte. Kein Asset, kein Logo, keine Figur eines fremden Spiels. Ein Stil ist nicht schützbar, und die Wiener Motive gehören uns allen.
Dreamland, Wien
Eine eigene Bildwelt für Ihre Marke?
Das hier ist ein Eigenprojekt, aber die Methode ist übertragbar: eine Handschrift, die über dreißig Motive hält, in Tagen statt Monaten, mit Schrift, die stimmt. Für Kampagnen, Social-Serien, Messen, Speisekarten und Schaufenster.
Presse
Material zum Weitererzählen
Wien als Ladebildschirm: Das Wiener Studio Dreamland zeigt mit „Wiener Schmäh City“ eine Serie von 30 Illustrationen und 19 kurzen Clips, in denen Wiener Eigenheiten auf die Bildsprache von Videospielen treffen. Statt Fahndungssternen gibt es Strafzettel vom Parksheriff, statt Waffenauswahl das Menü am Würstelstand, und um 23 Uhr im Schanigarten heißt es: Mission gescheitert, Sperrstund is.
Der vollständige Pressetext, Bildunterschriften und die Nutzungsbedingungen liegen im Presse-Kit. Für Interviews, weitere Motive in voller Auflösung oder ein Motiv zu einem bestimmten Bezirk: office@salamonski.at, +43 699 11 41 1800.
Presse-Kit
- Sechs Motive, 1080 x 1920 Pixel
- Drei Clips mit Ton, 720 x 1280 Pixel
- Pressetext kurz und lang, Bildunterschriften
- Nutzungsbedingungen
ZIP, rund 9 MB. Bildnachweis: Dreamland / Wiener Schmäh City. Frei für redaktionelle Berichterstattung über die Serie.